Die Linolsäure ist eine der so genannten essentiellen Fettsäuren. Unser Körper braucht sie zum Leben, kann sie aber nicht selbst produzieren. Da sie für die Bildung der Zellmembranen sowie als Vorstufe zu hormonähnlichen Substanzen gebraucht wird, muss sie in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden.
Wie alle chemischen Substanzen hat auch die Linolsäure eine spezifische molekulare Struktur, die all ihre physischen und chemischen Eigenschaften bestimmt. Diese wiederum bestimmen die biologische Aktivität der Linolsäure, wie z. B. ihre Wirkung und Auswirkung auf den lebenden Organismus. Obwohl die Linolsäure für unsere Gesundheit unentbehrlich ist, so hat sie doch auch einen Nachteil: Hohe Dosierungen können krebserregend wirken - jedenfalls bei Labortieren.
Wird jedoch eine geringfügige Veränderung in der molekularen Struktur der Linolsäure vorgenommen, dann scheint sich die Wirkung umzukehren. Aus der Linolsäure wird die konjugierte Linolsäure (CLA = Conjugated Linoleic Acid). Faktisch handelt es sich um eine Mischung eng verwandter Moleküle, die alle die gleiche chemische Formel, aber unterschiedliche molekulare Strukturen haben.


